„Weil Herr Klein rechtzeitig im Herzkatheterlabor des Sana-Krankenhauses Hürth behandelt wurde, konnten wir ihm das Leben retten.“ Mit diesen Worten eröffnete die Geschäftsführerin der Sana Klinik in Hürth, Hannah Kador, die Veranstaltung zur Neueröffnung des Herz- und Gefäßzentrums am Standort. Sie machten sofort deutlich, worum es an diesem Nachmittag ging: um Menschen, um Verantwortung und um die immense Bedeutung einer leistungsfähigen, wohnortnahen Gesundheitsversorgung.
Der Fall von Detlef Klein steht beispielhaft dafür. Dank des schnellen Eingreifens des erfahrenen Kardiologieteams um Chefarzt Dr. Torsten Schwalm konnte er nach nur fünf Tagen das Krankenhaus wieder verlassen.
Hierbei zeigt sich eindrücklich: Eine starke Herzmedizin vor Ort kann Leben retten.
Geschäftsführerin Hannah Kador brachte es auf den Punkt: Nach der Schließung des Standorts Bedburg seien die Patientenzahlen in Hürth um rund 12 Prozent gestiegen. Die Kardiologie des Sana-Krankenhauses sei heute das Flaggschiff der Herzmedizin im Rhein-Erft-Kreis und rette Tag für Tag Leben.
Bei meinem Besuch zur offiziellen Eröffnung des neuen Sana Herz- und Gefäßzentrums des Rhein-Erft-Kreises, konnte ich mir selbst ein Bild davon machen, welche enorme Entwicklung das Haus genommen hat. Bereits 1998 wurde hier das erste Herzkatheterlabor im Kreis in Betrieb genommen. Seitdem hat sich das medizinische Spektrum kontinuierlich erweitert: von modernen Eingriffen an den Herzkranzgefäßen über Behandlungen struktureller Herzerkrankungen, Ablationen bei Herzrhythmusstörungen bis hin zur Implantation sämtlicher Schrittmacher- und Defibrillatorsysteme sowie interventioneller Gefäßmedizin.
Mit dem neuen Hybrid-Herzkatheterlabor, einem erweiterten Trakt für nicht-invasive Funktionsdiagnostik und einem angeschlossenen Aufwachraum wurden nun die strukturellen Voraussetzungen geschaffen, um diesem gewachsenen Anspruch auch künftig gerecht zu werden.
Das Sana-Krankenhaus Hürth ist heute ein hochmodernes Haus der gehobenen Grund- und Regelversorgung mit rund 350 Mitarbeitenden, die jährlich mehr als 20.000 Menschen versorgen. Seit der Übernahme durch Sana im Jahr 1984 – als erstes kommunales Krankenhaus in Deutschland, das privatisiert wurde – wurde kontinuierlich investiert, modernisiert und erweitert. Diese Entwicklung zahlt sich heute für die gesamte Region aus.
Das Sana-Krankenhaus Hürth und insbesondere seine Herzmedizin sind ein zentraler Pfeiler der Gesundheitsversorgung im Rhein-Erft-Kreis. Die Neueröffnung des Herz- und Gefäßzentrums ist nicht nur ein medizinischer Meilenstein, sondern auch ein starkes Signal für Patientensicherheit, Qualität und Zukunftsfähigkeit. Dafür gilt allen Beteiligten mein ausdrücklicher Dank und meine politische Unterstützung für Gesundheitsversorgung vor Ort.