Als Vorsitzender des FC Landtag war es mir eine besondere Freude, gemeinsam mit unserem Team beim Ilan Fiorentino Cup in Düsseldorf auf dem Platz zu stehen und damit ein Zeichen zu setzen. Auch wenn es eisig kalt war und Schnee und Schneeregen auf den Rasen rieselten – Menschen, die gemeinsam Fußball spielen, lasseneinen die Kälte schnell vergessen.
Der Cup stand im Gedenken an Ilan Fiorentino – einen Polizisten aus dem Kibbuz Nahal Oz, der am 7. Oktober 2023 von Hamas-Terroristen ermordet wurde. Ilan stellte sich schützend vor seine Mitmenschen. Er rettete Leben und verlor dabei sein eigenes. Sein Name, seine Geschichte und sein Mut erinnern uns daran, wofür wir einstehen: Freiheit und Menschlichkeit.
Israelische Spieler aus Sha’ar HaNegev, unsere Mannschaft des FC Landtag, Maccabi Düsseldorf sowie das iranische Team »King of Persia« standen gemeinsam auf dem Feld. Diese besondere Konstellation – Israelis, Deutsche, Exil-Iraner – war ein lebendiges Zeichen der Verbundenheit über Grenzen hinweg. Der Fußball verbindet, wo Politik allein manchmal nicht ausreicht.
Ich habe unsere Teilnahme als starkes Zeichen verstanden: Wir stehen als Nordrhein-Westfalen solidarisch an der Seite Israels. Im Alltag, im Sport, in der Politik gilt für uns: Wir lassen jüdisches Leben nicht allein.
Dass ich mit so engagierten Kolleginnen und Kollegen auf dem Platz stehen durfte, wie zum Beispiel mit Christian Untrieser MdL, hat mich sehr gefreut. Auch dass sich die stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur die Zeit nahm die Veranstaltung zu begleiten, war ein starkes Signal der Wertschätzung dieses Cups. Am Ende haben die spielfreudigen Israelis das Turnier verdient gewonnen. aber jeder, der dabei war, ist letztlich als Gewinner vom Platz gegangen.
Ich bin stolz, dass der FC Landtag hier ein Zeichen mitsetzen konnte und ich werde mich auf und neben dem Platz weiter dafür einsetzen, dass wir jüdisches Leben in unserem Land schützen, stärken und sichtbar unterstützen.