Aktuelles zur KiBiz Reform 

Wir machen die frühkindliche Bildung noch verlässlicher. Das Land leistet hier einen wichtigen Beitrag zur Stabilität und sichert die beste Bildung für die Kleinsten. 

Dazu einige Informationen im Überblick: 

Kinder sind unsere Zukunft – und unsere Priorität 

Kinder verdienen Geborgenheit und einen sicheren Ort zum Wachsen. Deshalb sorgen wir mit der Reform des Kinderbildungsgesetzes für mehr Stabilität und Verlässlichkeit im Betreuungssystem in Nordrhein-Westfalen. Der Leitgedanke: 

Kita muss stattfinden – verlässlich, planbar und in guter Qualität. Wir verbessern die Finanzierung und schaffen Instrumente, um Schließzeiten zu reduzieren. Für dieses Ziel hat sich die Landesregierung mit kommunalen Spitzenverbänden, Kirchen und der freien Wohlfahrt auf ein Eckpunktepapier verständigt. Dieses bildet die Grundlage für den Gesetzentwurf, der in den Landtag eingebracht wurde. 

Mehr Planbarkeit und finanzielle Sicherheit für Träger 

Für die frühkindliche Bildung sind für 2026 rund 6,2 Milliarden Euro eingeplant – so viel wie nie zuvor. Mit dem Gesetzentwurf sollen außerdem 50 Millionen Euro für eine jährlich unterlegte Personaloffensive bereitgestellt werden. Das Land stellt die Kita-Finanzierung neu auf und stellt für die Übergangszeit jährlich 200 Millionen Euro zusätzlich bereit. Außerhalb des KiBiz stellt das Land weitere 1,5 Milliarden Euro für Investitionen zur Verfügung. Auch die Sonderförderung in Höhe von bis zu 15.000 Euro für eingruppige Einrichtungen, die vor 2007 gegründet wurden, bleibt bestehen. 

Mehr Flexibilität 

Vor dem Hintergrund der angespannten Personalsituation schafft das Land mehr Verlässlichkeit für Eltern und Kinder. Träger sollen eigenverantwortlich innerhalb der Öffnungszeiten Kern- und Randzeiten definieren können. So kann das pädagogische Personal in der Einrichtung flexibler und bedarfsgerechter eingesetzt werden. Die Kernzeit soll täglich mindestens fünf aufeinanderfolgende Stunden betragen. Diese Option können die Träger freiwillig nutzen. Das Land finanziert neun Stunden Kernzeit pro Tag – unabhängig davon, wie das Modell genutzt wird. Für Einrichtungen und Eltern ermöglicht das mehr Planungs-sicherheit. 

Mehr Bildungschancen für alle Kinder 

Um allen Kindern gerechte Bildungschancen zu ermöglichen, sollen Chancen-Kitas eingeführt werden. Einrichtungen in herausfordernden Sozialräumen sollen noch gezielter gefördert werden. Kinder mit und ohne Behinderungen sollen möglichst gemeinsam betreut werden – bereits jetzt sind die meisten Einrichtungen inklusiv. 

Mehr Zeit durch Bürokratieabbau 

Die Verwendungsnachweisprüfung wird grundlegend vereinfacht. Sie regelt, wie Träger nachweisen müssen, wofür die vom Land bereitgestellten Mittel verwendet wurden. Auch die Planungsgarantie wird vereinfacht. Sie dient dazu, die Finanzierung der Kindertageseinrichtungen trotz schwankender Kinderzahlen abzusichern. Zusätzlich werden die Berichts- und Dokumentations-pflichten klarer und einheitlicher geregelt. 

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