Die Städtepartnerschaft zwischen Hürth und Kabarnet ist ein echtes Vorzeigemodell für kommunale Entwicklungszusammenarbeit. Am 11. März durfte ich eine hochrangige Delegation aus unserer kenianischen Partnerstadt im Düsseldorfer Landtag begrüßen, um über die Fortschritte unseres gemeinsamen Herzensprojekts zu sprechen: den Ausbau der Kabarnet Huerth Day Secondary School.
Es war mir eine wirkliche Freude, mich mit den besonderen Gästen aus Kenia auszutauschen. Die Delegation bestand aus Frau Caroline Jepchumba Kemboi (Projektkoordinatorin), Frau Juliet Afandi Washa (Schulleiterin), Herrn Julius Kipkoech Bolei (Stadtdirektor) und Herrn Arch. Reuben C. Rutto (Dezernent für Stadtentwicklung, Baringo County).
Im Mittelpunkt unseres Gesprächs stand das mit 250.000 Euro geförderte NAKOPA-Projekt. Seit über 15 Jahren schaffen Hürth und Kabarnet gemeinsam eine bezahlbare Alternative zu teuren Internatsschulen. Was 2007 klein begann, ist heute eine Schule für über 400 Jugendliche – mit dem Ziel, diese Kapazität auf 800 Plätze zu verdoppeln.
Dieser Austausch hat einmal mehr verdeutlicht, wie wirkungsvoll lokales Engagement globale Ziele erreichen kann. Das Projekt zahlt direkt auf die UN-Nachhaltigkeitsziele ein – insbesondere auf die hochwertige Bildung und die Bekämpfung von Armut.
Es beeindruckt mich tief, wie durch die Zusammenarbeit zwischen Hürth und Kabarnet Lebenschancen für hunderte junge Menschen geschaffen werden. Dieses Engagement im Rahmen der Initiative ‚1000 Schulen für unsere Welt‘ ist ein starkes Signal für die globale Verantwortung unserer Kommunen in NRW.“
Begleitet wurde die Delegation von Rüdiger Winkler (Ratsherr der CDU in Hürth) und Tobias Püllen (Leiter des Bürgermeisterbüros Hürth), denen ich ganz herzlich für die Koordination dieses wichtigen Besuchs danke.