Besuch der E-world in Essen – volle Energie für die Wirtschaft 

Energie ist ein Kernthema für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen. Vor allem der Rhein-Erft-Kreis ist dem Thema eng verbunden. Über Jahrzehnte hat das Rheinische Braunkohlerevier Deutschland zuverlässig mit Strom versorgt. Auch nach dem Ausstieg aus der Braunkohleverstromung und der dahingehenden Transformation unserer Wirtschaft wird unser Kreis Energiekreis bleiben, denn u. a. befindet sich in Pulheim-Brauweiler die Hauptschalte von Amprion, aus der ein großer Teil des europäischen Stromnetzes überwacht und gesteuert wird. 

Umso wichtiger war es mir, gemeinsam mit meinen Kollegen aus dem Ausschuss für Wirtschaft, Industrie, Klima und Energie Dr. Christan Untrieser und Peter Blumenrath, die größte Energiemesse Europas in Essen zu besuchen. 

An den Ständen haben wir uns mit verschiedensten Playern der Energiebranche ausgetauscht. Der Tag startete am Stand des Energieversorgers Trianel, wo wir uns gemeinsam mit dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft über Kraftwerksstrategien und energiepolitische Rahmenbedingungen unterhielten. Besonders erfreulich war der Bericht über ein Batteriespeicherprojekt in Waldtrop. 

Beim nächsten Termin mit dem Verband kommunaler Unternehmen war die Wärmewende sowie der Ausbau von Energieinfrastruktur Thema. Durch die kommunalen Wärmeplanungen beschäftigt sich aktuell beinah jede Kommune mit der Wärmeplanung, dessen Ziel die klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2045 ist. Ein echtes Transformationsthema. 

Ebenfalls tauschten wir uns mit Westenergie über Verteilnetze und Regulierungsrahmen aus. Westenergie ist an vielen Verteilnetzen landesweit beteiligt. Verteilnetze bilden die letzte Meile der Strominfrastruktur und sind daher für die Transformation der Energie essenziell. Je mehr Häuser über PV-Anlagen verfügen und je mehr Haushalte mit einer Wallbox E-Autos laden möchten, desto mehr werden die Verteilnetze gefordert. Hier ist es wichtig, dass die Infrastruktur mit den Anforderungen der Menschen wächst. 

Zum Abschluss fand ein Gespräch mit en2x, dem Wirtschaftsverband Fuels und Energie, statt. Im Fokus standen die Rahmenbedinungen für die Mineralölwirtschaft sowie deren Transformationsbemühungen. 

Der Besuch der E-World war ein voller Erfolg. Mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken ging es für meine Kollegen und mich zurück nach Düsseldorf. Wir werden die angesprochenen Themen bewerten und überlegen, wo das Land nachsteuern kann und muss, damit die Transformation der Energieversorgung langfristig gelingt. 

Mir ist wichtig, dass wir trotz Energiewende weiterhin attraktiv für unsere energieintensiven Kernbranchen wie z.B. die Chemieindustrie bleiben und die Arbeitsplätze gesichert werden. 

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