Die Verkehrssituation rund um die Brücke über die A 1/A 61 bei Erftstadt-Bliesheim und Friesheim beschäftigt viele Menschen in unserer Region. Gemeinsam mit meinem Kollegen Gregor Golland hatte ich mich deshalb an das Verkehrsministerium gewandt, um Klarheit über den Stand des Ersatzneubaus zu bekommen. Jetzt liegt uns eine Antwort von Verkehrsminister Oliver Krischer vor.
Wichtig ist zunächst die Einordnung: Zuständig für den Neubau ist der Bund, konkret die Autobahn GmbH. Minister Krischer hat unser Anliegen aufgegriffen und direkt beim Bundesverkehrsministerium nachgehakt. Hintergrund der Verzögerungen sind vor allem bislang unbekannte Versorgungsleitungen im Baufeld, die aufwendig verlegt oder gesichert werden mussten. Diese Arbeiten haben zwar massive Auswirkungen auf den Verkehr gehabt, waren für viele aber kaum sichtbar – was den Frust verständlicherweise erhöht hat.
Positiv ist: Der Bau geht voran. Die Verbundfertigteile für den neuen Überbau sind inzwischen produziert. Anfang 2026 soll die Verkehrsführung erneut umgelegt werden, damit der neue Mittelpfeiler errichtet werden kann. Anschließend ist der Einbau der Fertigteile geplant. Aktuell wird damit gerechnet, dass die Verkehrseinschränkungen im dritten Quartal 2026 aufgehoben werden können.
Mir ist wichtig, dass die Menschen vor Ort wissen, warum es hakt – und wie es weitergeht. Die Belastungen für Pendlerinnen und Pendler sowie für die betroffenen Orte sind erheblich. Umso entscheidender ist jetzt, dass die angekündigten modernen Bauweisen konsequent genutzt werden und der Bund den Zeitplan einhält.
Gemeinsam mit Gregor Golland werde ich den weiteren Verlauf eng begleiten. Unser Ziel bleibt klar: Die Brücke muss so schnell wie möglich wieder vollständig befahrbar werden, damit die Region endlich entlastet wird. Dafür bleiben wir hartnäckig dran.